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vier neue Presseberichte + Info zu Flurnamen unter "Historisches"

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Vorabauszug aus VHE 49: Zur potentiellen Gefährdung von Seeadler (Haliaeetus albicilla) und Fischadler (Pandion haliaetus) durch Windkraftanlagen (WEA) am Mühlenberg bei Herzhausen/Edersee

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09.03.2023 14:15

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Flurnamen des Landkreises Waldeck-Frankenberg, die nach Vögeln benannt sind (Wolfgang Lübcke)

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Rezension: Sonderheft „Vogelzug“ der Zeitschrift „Der Falke“

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Empfehlenswertes Sonderheft des „Falken“ zum Vogelzug

 

Sonderheft Vogelzug

Die traditionsreiche Zeitschrift „Der Falke“ ist lohnend für Feldbeobachter, zum einen wegen der vielseitigen, für den Hobby-Ornithologen gut verständlichen Beiträge, zum anderen wegen der sehr informativen vierteljährlichen exemplarischen Auswertungen des Internetportals ornitho.de. Aber auch wegen ihrer Sonderhefte, die einzeln zu beziehen sind. Nach den Heften „Kormoran“, „Greifvögel“ und „Vögel im Wald“ ist nun die Ausgabe „Vogelzug“ (6,95 €, Bestellung: vertrieb@aula-verlag.de) erschienen.

 

Den Basisartikel hat Franz Baierlein, einer der renommiertesten Wissenschaftler dieses Fachgebietes, verfasst. Von den 16 Einzelbeiträgen können hier nur einige hervorgehoben werden.

 

Dem Rätsel der Orientierung von Zugvögeln gehen Nele Lefeldt, Susanne Schwarze und Henrich Mouritsen nach: „Wie schaffen es die Vögel mit ihrem „Spatzenhirn“ so mühelos zu navigieren?“ Thematischer Schwerpunkt dazu ist die faszinierende Orientierung am Magnetfeld der Erde.

 

Den Einsatz der Satelliten-Telemetrie in der Vogelzug-Forschung mit den neuesten Techniken beschreiben Klaus-Michael Exo, Wolfgang Fiedler und Martin Wikelski.

 

Langjährig bekannt sind die Roten Listen der Brutvögel; seit 2012 schließt die „Rote Liste wandernder Vogelarten“ eine Lücke. Zu diesem wichtigen Thema informiert Hans-Günther Bauer.

 

Die spannende Frage, wie sich der Klimawandel auf die Zugvögel auswirkt, greifen Kathrin und Ommo Hüppop auf. Es geht um Veränderungen von Zugzeiten, deren Auswirkungen auf den Bruterfolg und Verlagerungen von Durchzugs- und Überwinterungsgebieten. So haben sich zum Beispiel die Zugwege der Lachmöwe deutlich verkürzt und Rauchschwalben überwintern in zunehmendem Maße im Mittelmeerraum. Eine Grafik zeigt die Veränderungen der Heimzugzeit von 23 Arten nach den Fangzahlen auf Helgoland. Den Rekord bei der Verfrühung der Heimzugzeiten hält die Mönchsgrasmücke.

 

Welchen Beitrag kann ornitho.de zur Erforschung des Vogelzugs leisten? Dazu äußern sich Johannes Wahl, Christopher  König und Stefan Stübing. Die durch ornitho.de gewonnenen Daten können beispielsweise dazu beitragen, die jährliche Variabilität der Zugvogel-Ankunft zu dokumentieren. So trafen die ersten Neuntöter 2013 offenbar vielerorts  früher ein als 2012.

Wolfgang Lübcke

Weitere Infos zum Inhalt auf der Internetseite des Verlags.